Pflegezusatz (Pflegetagegeld)

Pflegezusatzversicherungen – frühzeitige Vorsorge macht Sinn

Keiner macht sich über das Thema Pflegefall gerne Gedanken.

  • Höhere Lebenserwartung – längere Pflegezeiten – mehr Kosten.
  • Die Geldreserven reichen im Pflegefall oftmals nicht aus.
  • Je früher man vorsorgt, desto einfach einfacher und günstiger wird die Absicherung.
  • Demenz: sehr belastend – auch finanziell, da diese Krankheit einer sehr intensiven Pflege bedarf.

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A) Was ist eine Pflegerentenversicherung (PRV)?

Zweck, Mechanismus und Grundlagen (für akademische Endkunden)

Eine Pflegerentenversicherung (PRV) ist eine Form der privaten Pflegezusatzversicherung, die im Falle von Pflegebedürftigkeit eine monatliche, lebenslange Rente zahlt. Sie kompensiert die Lücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung (Pflegepflichtversicherung) und den tatsächlich entstehenden finanziellen Belastungen im Pflegefall.

Wesentliche Merkmale:

  • 📍 Leistung bei Pflegebedürftigkeit: Sobald ein Pflegegrad erfüllt ist, zahlt der Versicherer eine vertraglich vereinbarte monatliche Rente – unabhängig davon, ob die Pflege ambulant oder stationär erfolgt.

  • 💶 Flexible Verwendung: Die Rente ist nicht zweckgebunden – du kannst frei entscheiden, wofür das Geld genutzt wird (z. B. Pflegekräfte, Haushaltshilfen, Umbauten).

  • 📊 Abhängig vom Pflegegrad: Die Rentenhöhe ist meist abgestuft nach Pflegegraden (z. B. höher bei Pflegegrad 4/5).

  • Dynamik und Beitragsbefreiung: Viele Tarife beinhalten Beitragsbefreiung im Pflegefall oder Dynamikoptionen, damit die Rentenleistung auch im Zeitverlauf steigt.

  • 🧠 Gesundheitsprüfung: Abschluss ist in der Regel an eine Gesundheitsprüfung gebunden.

Warum ist das relevant?
Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten (je nach Pflegegrad, z. B. ~770 €–2.005 €/Monat bei stationärer Pflege) und der Eigenanteil kann mehrere Tausend Euro pro Monat betragen. Eine PRV kann diese Versorgungslücke gezielt ausgleichen.

B) Unterschied Pflegerentenversicherung (PRV) vs. Pflegetagegeldversicherung (PTG)

Kernaussage:
Beide bieten freie Mittel im Pflegefall, aber die PRV ist eher rendite-/rentennah und leistungsstark, während PTG kostengünstiger ist und tendenziell niedrigere Prämien bei ähnlicher funktionaler Absicherung bietet.

C) Für welche Zielgruppe eignet sich PTG, und für welche PRV?

🧠 Wann macht eine Pflegetagegeldversicherung (PTG) Sinn?

✔️ Du willst kostengünstig und früh vorsorgen
✔️ Du willst maximale Flexibilität beim Beitrag
✔️ Du möchtest primär ein finanzielles Polster für konkrete Pflegekosten (z. B. Pflegeheim, Pflegedienste)
✔️ Du bist eher jünger und gesund, willst aber keine hohen Beitragslasten
→ PTG kann ausreichend sein, wenn du hauptsächlich Eigenanteile der Pflegekosten abdecken willst.

🧠 Wann ist eine Pflegerentenversicherung (PRV) geeigneter?

✔️ Du willst langfristige finanzielle Sicherheit
✔️ Du legst Wert auf lebenslange Rentenzahlungen ohne tägliche Abrechnung
✔️ Dir ist eine Breite der Leistungen inklusive Assistance und Dynamik wichtig
✔️ Du willst auch eventuelle Zusatz-Leistungen (z. B. Hinterbliebenenschutz, Kapitalentnahme)
→ PRV eignet sich besonders für Personen mit höherem Vorsorgebedarf und dem Wunsch nach stabiler finanzieller Planung.

Daumenregel:

  • Budget-bewusste Vorsorge → PTG

  • Stabilität & Komfort im Pflegefall → PRV

Fazit & Empfehlung

  • Pflegerentenversicherung bietet eine hohe Planungssicherheit mit lebenslanger Rentenzahlung, ist aber oft teurer.

  • Pflegetagegeldversicherung ist kostengünstiger und eignet sich für die meisten, die „nur“ die Versorgungslücke schließen wollen.

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Einmalbetrag als Option

Ein Einmalbeitrag wird bei manchen Anbietern akzeptiert, statt laufender Beiträge –kann attraktiv sein, wenn du Beitragsrisiken minimieren willst.

Wie wirkt das ungefähr?
– Bei einem Einmalbeitrag von 30.000 € für eine PRV kann man grob (modellhaft) ein dauerhaftes Leistungsniveau verankern, das – je nach Kalkulation – einer monatlichen Rente von rund 300 – 450 € entspricht im Pflegefall (extrem grober Richtwert; abhängig von Versicherer, Tarif, Laufzeit).
👉 Wesentlicher Punkt: Einmalzahlung wirkt wie ein „Kapitalpolster“, aber sie allein wird selten eine hohe Pflegerente (z. B. 1.500 €/Monat) decken, wenn sie nicht durch laufende Beiträge ergänzt wird – weil die Versicherer Risiko, Altersrückstellungen und Verwaltungskosten einkalkulieren.

👉 Bei einer Kombination (Einmal + monatlich) ließe sich das Rentenniveau effizienter stabilisieren.
👉 Genauer lassen sich Zahlen erst mit Deinem Gesundheitszustand berechnen – frag hierzu gerne bei uns an:

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B) Empfehlung: Welche Variante ist finanziell sinnvoller?

💡 Kurz gesagt:

Für dein Ziel „langfristige Versorgungssicherheit“ – finanzielle Effizienz und Flexibilität – spricht vieles für:

🔹 Pflegetagegeldversicherung (PTG)
✔️ Niedrigere Beiträge bei vergleichbarer Deckung
✔️ Höhere Flexibilität
✔️ Beitrag kann leichter investiert werden, sollte mal kein Pflegfall eintreten
✔️ In unabhängigen Vergleichen häufig bessere „Preis-Leistungs-Relation“ als PRV.

👉 Warum das relevant ist:

  • Pflegerentenversicherungen sind teuer – bei ähnlicher nomineller Leistung bis 75 % – 125 % teurer als Pflegetagegeld.

  • Teilweise ist der Sparanteil, der in PRV steckt, für viele Versicherte wirtschaftlich weniger sinnvoll, wenn sie das Geld alternativ selbst investieren (ETF, Renten etc.) und bei Pflege das Tagesgeld nutzen könnten.

🔄 Aber:

Wenn dir planbare, lebenslange Rentenzahlung im Pflegefall besonders wichtig ist (ohne separates Vermögensmanagement), kann eine PRV-Kombination mit Dynamik und Beitragsbefreiung einen erheblichen Komfortvorteil und Sicherheit bieten.

Das heißt:

  • Effizienz & Flexibilität → PTG

  • Maximale Planbarkeit / Komfort → PRV oder Hybridlösung

👉 Für viele ist der Mix: Einmalbetrag + moderater laufender Beitrag im Pflegetagegeld, rein wirtschaftlich, effizienter und flexibel – mit hoher Versorgungssicherheit.

Berater-Einordnung:

  • PTG ist objektiv effizienter (gleiche Leistung, deutlich günstiger)

  • PRV ist subjektiv sicherer (Rentenlogik, Garantien, „mentale Ruhe“)

  • Viele Kunden entscheiden sich nicht rational, sondern emotional

💬 Leitsatz:

„Wenn Sie maximale Wirtschaftlichkeit wollen, ist das Pflegetagegeld die bessere Lösung.
Wenn Sie maximale Ruhe und Planbarkeit wollen, ist die Pflegerente unschlagbar.“

Pflegevorsorge – Beratungs-Storyline für Kunden

1️⃣ Ausgangssituation & Kontext

„Niemand denkt gerne über Pflegebedürftigkeit nach – aber eine frühzeitige Planung kann Deine Lebensqualität im Ernstfall sichern und Deine Familie entlasten. Wir zeigen Dir, welche Lösungen wirklich sinnvoll sind.“


2️⃣ Bedarfsanalyse

Fragen an Dich:

  1. Was ist Dir wichtiger?

    • 🔹 Kostenbewusst: Beitrag möglichst niedrig halten

    • 🔹 Sicherheit & Planbarkeit: Lebenslange Rente, garantierte Leistungen

  2. Wünschst Du Dir automatische Anpassung Deiner Pflegerente an die Inflation?

    • Ja → Dynamik ca. 3-5 % p. a. möglich

  3. Soll die Beitragszahlung im Pflegefall automatisch entfallen?

    • Ja → Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 4


3️⃣ Lösungsvorschläge

Basierend auf Auswahl:

A) Pflegetagegeldversicherung (PTG)

  • Vorteil: Günstigere Beiträge

  • Flexibel: Anpassbar an Lebenssituation

  • Effizient: Hohe Kosten-Nutzen-Relation

  • Eher geeignet für: Kostenbewusste Kunden

B) Pflegerentenversicherung (PRV)

  • Vorteil: Lebenslange garantierte Pflegerente

  • Sicherheit: Beitragsbefreiung ab PG 4

  • Kaufkrafterhalt: Dynamik 5 % p. a.

  • Eher geeignet für: Kunden, die maximale Planungssicherheit wünschen


4️⃣ Entscheidungsunterstützung

Fragen zum Reflektieren:

  • Möchte ich lieber maximale Kosteneffizienz oder maximale Sicherheit?

  • Wie wichtig ist mir eine lebenslange Garantie?

  • Ist mir Inflationsanpassung/Dynamik wichtig?

  • Möchte ich im Pflegefall Beitragsbefreiung?


 5️⃣ Zusammenfassung:

„Sorge heute vor, damit Du morgen beruhigt leben kannst.“

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